TARGOBANK mit neuem Kreditangebot für Selbstständige

Von   17. Februar 2016

Düsseldorf – Die TARGOBANK bietet ab sofort auf ihrer Internetseite den Kredit für Selbstständige an. Das neue Kreditprodukt richtet sich exklusiv an Gewerbetreibende und Freiberufler mit einem privaten Finanzierungswunsch.

„Mit dem Kredit für Selbstständige wollen wir eine neue Zielgruppe von unserer Kompetenz und Erfahrung als führende Bank im Geschäftsfeld der Konsumentenkredite überzeugen“, sagt Jürgen Lieberknecht, Vorstand Marketing und Produktmanagement.

Die wichtigsten Merkmale des Kredits für Selbstständige im Überblick:

  • Mögliche Kreditsummen: ab 1.500 bis 35.000 Euro bei 12 bis 84 Monatsraten.
  • Zinssatz von 3,29 bis 8,99 Prozent p.a. eff. Bonitätsabhängig.
  • Verwendung für private Finanzierungswünsche; der Verwendungszweck ist frei.
  • Sonderzahlungen für Beträge bis zu 80 Prozent des aktuellen Kreditsaldos jederzeit möglich.
  • Antragsprozess mit Sofortentscheidung, wenn folgende Unterlagen vorliegen:
    • Zum Nachweis der mindestens dreijährigen Selbstständigkeit bei Gewerbe-treibenden die Gewerbeanmeldung oder der Handelsregisterauszug und bei freiberuflich Tätigen der Nachweis vom Finanzamt zur neuen Steuernummer.
    • Zum Nachweis des Einkommens der letzte Steuerbescheid inkl. Nachweis der aktuellen Steuervorauszahlung.

Das neue Kreditprodukt ist ab sofort unter „Kredit für Selbstständige“ erhältlich.



ImmobilienScout24 launcht Service für die persönliche, einfache und schnelle Kommunikation

Von   17. Februar 2016

Berlin – Webangebote werfen von Zeit zu Zeit beim Nutzer und Kunden Fragen auf, die sie möglichst schnell und unkompliziert beantwortet haben möchten. Auf die aufkommenden Fragen antwortet ImmobilienScout24 nun mit einem neuen Tool – „Live-Agent-Chat“.

Über den neuen, innovativen Kommunikationsweg können die Nutzer und Kunden per Live-Chat mit dem Mitarbeiter des Supports von ImmobilienScout24 in Echtzeit in Kontakt treten und erhalten so die individuelle Beratung, die sie benötigen.

„Für unsere Nutzer und Kunden zählt nicht nur der günstigste Preis, sie wollen vor allem einen auf sie zugeschnittenen Service. Um dies zu erreichen, ist es wichtig Service neu zu denken. Mit dem Live-Agent-Chat bieten wir unseren Nutzern und Kunden ab sofort online einen persönlichen und einfachen Weg sofort mit uns in Kontakt treten zu können“, so Christoph Knoch, Teamleiter Customer Relationship Manager bei ImmobilienScout24. „Jede Frage, die wir gleich beantworten können, erhöht die Zufriedenheit.“

Der „Live-Agent-Chat“ bedeutet für die meisten Nutzer und Kunden auch weniger Aufwand als die Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail. Zusätzlich wurden die Servicezeiten des Supports bei ImmobilienScout24 verlängert. Die Mitarbeiter des Servicekanals sind nun von Montag bis Sonntag von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr für den Nutzer und Kunden erreichbar.

„Die hohe Beratungsqualität und Erreichbarkeit verbessert damit wesentlich die Kundenzufriedenheit und –bindung“, sagt Christoph Knoch.



Gemeinsam ist besser als einsam

Von   17. Februar 2016
Foto: Postbank/qvist

Foto: Postbank/qvist

Bonn – … und das gilt nicht nur fürs Emotionale: Die Ehe kann sich auch für Anleger auszahlen. Rosemarie Liebl, Finanzexpertin der Postbank, erklärt, wie das in puncto Kapitalerträge funktioniert: „2009 hat der Sparer-Pauschbetrag den Sparerfreibetrag abgelöst. Konnten früher die Werbungskosten einzeln geltend gemacht werden, werden sie heute durch einen Pauschbetrag abgegolten. Bis zu 1.602 Euro Zinseinkünfte können zusammen veranlagte Eheleute jährlich steuerfrei erhalten, wenn sie ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen.“ Das heißt, die privaten Kapitalerträge werden bis zu dieser Höhe ohne Abzug von Abgeltungsteuer, Soli und Kirchensteuer gutgeschrieben. Und noch ein besonderes Bonbon: Wenn einer der beiden seine „Hälfte“ von 801 Euro nicht ausschöpft, wird der Restbetrag beim Partner angerechnet. Achtung: Bei mehreren Bankverbindungen muss jeder Bank ein separater Freistellungsauftrag erteilt werden. Der Gesamtbetrag der Freistellungsaufträge darf 1.602 Euro nicht übersteigen.




Die große Barrierefreiheit – günstig finanziert

Von   16. Februar 2016
Foto: Lifta/BHW Bausparkasse

Foto: Lifta/BHW Bausparkasse

Bonn – So üppig wie heute waren die Fördermittel für barrierefreies Wohnen noch nie. Seit August gewährt die staatliche KfW ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 50.000 Euro für alle Maßnahmen, mit der Haus- und Wohnungsbesitzer ihr Zuhause bis ins hohe Alter alltagstauglich machen. Auf die Fördertöpfe des Programms 159 können Modernisierer zugreifen, die beispielsweise Grundrissänderungen vornehmen oder Türen verbreitern. Finanziert wird auch, wer Schwellen im Bad beseitigt.

Ohne Altersgrenze

„Die Darlehensvergabe ist nicht an Altersgrenzen gebunden“, erläutert Verena Wehage von der BHW Bausparkasse. „Barrierefrei zu planen macht auch für Familien frühzeitig Sinn.“ Das Darlehen von der KfW hat eine maximale Zinsbindung von zehn Jahren. Nach dessen Ablauf wird der Zins an die dann marktüblichen Konditionen angepasst. Aber wie hoch wird er sein? Verena Wehage empfiehlt, parallel einen Altersvorsorge-Bausparvertrag anzusparen. „Der Modernisierer kann von Anfang an die Wohnriester-Förderung nutzen und gewinnt zusätzlich hohe Zinssicherheit“, so die Expertin.

Gut geriestert

Der Wohnriester-Bausparvertrag wird so ausgelegt, dass der Immobilieneigentümer den KfW-Kredit nach zehn Jahren ablösen kann. Seine Restzahlungen leistet er zum vorher garantierten Darlehenszinssatz. Der Bausparer erhält schon in der Ansparphase die Wohnriester-Zulagen. Neuerdings können mit dem Programm „Altersgerecht umbauen“ sogar Baumaßnahmen finanziert werden, die dem Einbruchschutz dienen. Eine Kombination mit Wohnriester ist hier allerdings nicht möglich.



comdirect Brokerage Index Januar: Privatanleger weiterhin optimistisch

Von   16. Februar 2016
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Grafik: comdirect bank AG

Quickborn – Trotz eines Abwärtstrends und zunehmender Volatilität an den Börsen waren die deutschen Privatanleger im Januar weiterhin optimistisch. Entsprechend verblieb der comdirect Brokerage Index im positiven Bereich und steht nun bei 109,4 Punkten. Das bedeutet einen Anstieg von 5,1 Prozentpunkten gegenüber dem Dezemberwert (104,3 Punkte).

„Die fallenden Kurse haben die Privatanleger gezielt genutzt, um günstig nachzukaufen“, sagt Stefan Wolf, Produktmanager Trading bei comdirect. „Am 7. Januar war der DAX beispielsweise sehr volatil. Die Schwankungsbreite lag im Laufe des Tages bei 335 Punkten. Am Ende verlor der DAX 160 Punkte und notierte erstmals wieder unter der Marke von 10.000.“ Teilweise seien hier Verkäufe durch Stop-Loss-Orders ausgelöst worden. „Das ist natürlich ein schwieriges Umfeld. Trotzdem nutzten die Privatanleger die auch am Folgetag weiter fallenden Kurse zum Nachkauf. Es herrscht also nach wie vor eine positive Grundstimmung“, so Wolf. Dies zeige sich auch in der Long-Short-Ratio bei Optionsscheinen und Hebelzertifikaten, bei der jeweils Long-Positionen überwögen.

Insgesamt verharrt der Brokerage Index für fast alle Assetklassen im Bereich von über 100 Punkten. Lediglich für den Zertifikate-Teilindex überwiegen die Verkäufe. Im Vergleich zum Dezember 2015 (99,5 Punkte) sinkt der Brokerage Index für Zertifikate auf 97,9 Punkte. Ein Rückgang der Kaufpositionen ist auch für Renten zu konstatieren, wenngleich der Index mit immer noch 110,7 Punkten (Dezember: 117,4 Punkte) Kaufstimmung signalisiert.

Mit 119,4 Punkten stieg der Brokerage Index für Aktien im Vergleich zum Dezember deutlich um 14 Punkte an. Besonders gefragt waren Automobilwerte und Banken. Der Top-Kauf war Daimler: Trotz eines hervorragendes Ergebnis für 2015 wurde die Aktie des Automobilherstellers im Januar erneut um mehr als 10 Prozent günstiger als im Dezember. „Die Aktie der Deutschen Bank landete auf Platz 2 der Käufe“, so Wolf. „Hier dürften Schnäppchenjäger nach dem Motto ‚buy on bad news‘ zugegriffen haben.“ Die Deutsche Bank hatte für 2015 einen Rekordverlust vermeldet. Weitere Titel auf der Kaufliste waren BASF, VW-Vorzugsaktien sowie die Commerzbank.

Verkauft wurden ebenfalls VW-Vorzugsaktien, Daimler, Apple, Nordics sowie Eon. „Obwohl Apple 2015 mit einem Rekordgewinn abschloss, bewog der schlechte Ausblick viele Privatinvestoren dazu, die Titel aus dem Depot zu werfen“, erläutert Wolf.

Der Brokerage Index für Fonds zog weiter an und notiert nun bei 118,2 Punkten (Dezember: 110,1 Punkte). Dabei investierten die Anleger erstmals mehr in passive Produkte als in aktiv gemanagte Fonds. „Hier waren vornehmlich DAX-ETFs beliebt. Die ETFs hatten bei den Käufen im Januar insgesamt einen Anteil von 53 Prozent“, so Wolf.



Malte Andes verstärkt Vorstand der HanseMerkur Grundvermögen AG

Von   16. Februar 2016

Hamburg – Der Aufsichtsrat der HanseMerkur Grundvermögen AG hat Malte Andes mit Wirkung vom 1. Januar 2016 zum Vorstand des Unternehmens bestellt. Gleichzeitig hat der Vorstand Herrn Ulrich Haeselbarth die Leitung des Bereichs Investment übertragen.

Malte Andes (41) wird insbesondere die Ressorts Portfolio-/Fondsmanagement, Konzeption/Finanzierung, Rechnungswesen, Organisation und Risikomanagement verantworten. Durch die Ergänzung der Vorstandsriege, der bislang Raik Mildner (Vorsitzender) und Lutz Wiemer angehörten, will sich das Unternehmen personell und organisatorisch auf das erwartete, weitere Wachstum einstellen.

Ebenfalls zum 1. Januar 2016 wurde Ulrich Haeselbarth (39) die Leitung des Bereichs Investment übertragen. Malte Andes und Ulrich Haeselbarth, beide seit Gründung der HanseMerkur Grundvermögen AG im Unternehmen, arbeiten seit vielen Jahren mit Lutz Wiemer zusammen; zuvor gemeinsam beim Fondsinitiator Hamburg Trust.

Malte Andes (Foto: Hans Merkur)

Malte Andes (Foto: Hans Merkur)

Ulrich Haeselbarth

Ulrich Haeselbarth (Foto: Hanse Merkur)



Angebot: comdirect führt Aktiensparpläne ein

Von   15. Februar 2016

Quickborn – Ab sofort können comdirect Kunden regelmäßig in Aktiensparpläne investieren und somit noch gezielter sparen. Zum Start des neuen Angebots kann zwischen rund 70 Aktien aus dem DAX, MDAX und TecDAX gewählt werden, Ende April kommen noch etwa 40 weitere Werte hinzu.

„Viele unserer Kunden haben bereits Aktien im Depot oder sind an Aktieninvestments interessiert. Mit dem Aktiensparplan haben sie jetzt auch die Möglichkeit, schon mit kleinen Beträgen ab 25 Euro kontinuierlich in Aktien zu investieren. Somit können unsere Kunden noch flexibler von der attraktiven Wertentwicklung der Unternehmen profitieren“, sagt Sven Deglow, Marketing- und Vertriebsvorstand bei comdirect. Für jede Transaktion fällt eine Ordergebühr von 1,5 Prozent der Sparrate an, maximal werden 4,90 Euro erhoben. Die Depotführung ist kostenfrei.

Für eine optimale Wertaufteilung sind innerhalb eines Sparplans auch mehrere Aktien oder eine Kombination mit ETFs, Fonds und Zertifikaten möglich – insgesamt bis zu zehn Wertpapiere pro Sparplan. Darüber hinaus erhalten Kunden eine Gutschrift in Höhe von 25 Euro für den Abschluss eines Aktiensparplans. Voraussetzung dafür ist, dass der Sparplan im Aktionszeitraum zwischen dem 15. Februar und dem 31. März eröffnet und bis zum 30. April die erste Sparplanrate ausgeführt wurde. Zudem müssen bis zum 30. September insgesamt drei Raten angespart werden. Der ausführende Börsenplatz ist Xetra.



Kommerzielles Immobiliengeschäft der HypoVereinsbank mit starkem Jahresergebnis 2015

Von   15. Februar 2016

München – Das kommerzielle Immobiliengeschäft der HypoVereinsbank (HVB) konnte die positive Entwicklung aus 2014 auch im abgelaufenen Jahr 2015 weiter fortsetzen. Das Neugeschäft (ohne Prolongation) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 41% auf 5,8 Mrd €, rund 1 Mrd € entfällt davon auf kurzfristige Brückenfinanzierungen. Der größte Teil des Neugeschäfts stammt aus den Asset-Klassen Wohnen (46%) und Büro (20%), gefolgt von Einzelhandel und gemischt genutzten Objekten. Profitiert hat das Immobiliengeschäft vor allem von der weiterhin stabilen Wirtschaftslage in Deutschland sowie den anhaltend niedrigen Kapitalkosten.

Kapitalmarktzugang für Kunden wird wichtiger
„Wir sind mit dem Jahresergebnis 2015 durchaus zufrieden. Vor allem unsere Aufstellung als Universalbank ermöglicht es uns, unsere Kunden auch bei Kapitalmarktaktivitäten zu unterstützen und uns nicht nur auf klassische Finanzierungsmöglichkeiten zu beschränken. Es gibt in Deutschland nicht viele Banken, die so breit aufgestellt sind“, erläutert Maria-Teresa Dreo, Leiterin des Bereichs Real Estate der HypoVereinsbank.

Im Jahr 2015 begleitete die HypoVereinsbank im Bereich Real Estate Anleiheemissionen in Höhe von rund 5 Mrd € und ist damit eine der führenden Banken im Bereich Debt Capital Markets. Durch die strategische Kooperation mit Kepler Cheuvreux bietet die HVB zudem eine breite institutionelle Plattform mit dem Zugang zu mehr als 1.000 Investoren und der Equity Research Coverage von über 600 Unternehmen.

Positiver Ausblick
„Dem Jahr 2016 sehen wir optimistisch entgegen. Die fundamentalen Daten am deutschen Immobilienmarkt sind weiterhin positiv und unsere Deal Pipeline ist gut gefüllt. Zudem fördert das anhaltend niedrige Zinsniveau die Nachfrage der Investoren nach langfristiger Zinsabsicherung“, ergänzt Maria-Teresa Dreo. „Wachsen wollen wir vor allem durch eine fokussierte Marktdurchdringung in den Ballungsräumen in Nord- und Westdeutschland sowie durch den Ausbau unserer Aktivitäten im Logistik-Bereich. Dabei achten wir allerdings sehr auf Profitabilität, Risikogehalt und langfristige Stabilität unseres Portfolios. Ein Wachstum um jeden Preis streben wir nicht an.“



MAPFRE verbucht in Europa 1,982 Milliarden Euro Prämieneinnahmen in 2015 (+54%)

Von   12. Februar 2016

Berlin – Die Türkei (+41%), das Vereinigte Königreich (+25%) und Malta (+43%) führen das Prämienvolumen-Wachstum an. Das Direct Line Geschäft in Deutschland und Italien, das seit Juni 374 Millionen Euro Prämieneinnahmen beigetragen hat, wird in 2017 umfirmiert in VERTI. Die Gruppe verbuchte einen globalen Umsatz von 26,7 Milliarden Euro. Der Nettogewinn lag bei 709 Millionen Euro.

Der Umsatz von MAPFRE in der EMEA Region betrug zusammengerechnet 1,982 Milliarden Euro in 2015. Das sind 53,9% mehr im Vergleich zum Vorjahr, getrieben durch das signifikante Wachstum in der Türkei (+ 41,3% auf 753 Millionen Euro), im Vereinigten Königreich (+ 24,6% auf 274 Millionen Euro) und in Malta (+ 43,3% auf 271 Millionen Euro).

Das Geschäft von Direct Line in Deutschland und Italien wurde in Folge der Übernahme beider Unternehmen durch MAPFRE seit Juni konsolidiert. Zusammen haben sie in den vergangenen sieben Monaten 374 Millionen Euro Prämieneinnahmen beigetragen. MAPFRE verbuchte im Jahr 2015 in Italien 340 Millionen Euro Prämieneinnahmen und in Deutschland 141 Millionen Euro Prämieneinnahmen (inklusive Global Risk und Assistance).

MAPFRE EMEA umfasst 19 Länder in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika. Die Region trug 8,3 % zu den globalen Prämieneinnahmen von MAPFRE bei. Der Gewinn vor Steuern lag 2015 bei 10,6 Millionen Euro.

Globale Zahlen

Der Umsatz von MAPFRE stieg in 2015 um 4,1% auf mehr als 26,7 Milliarden Euro, während die Prämieneinnahmen sich auf 22,312 Milliarden Euro beliefen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,3%. Es wurde ein Nettogewinn von 709 Millionen Euro erzielt (-16,1%), verursacht durch den Rückgang der Resultate im Bereich Nicht-Lebensversicherung (hauptsächlich als Konsequenz auf den Einfluss der Schneestürme in den Vereinigten Staaten), eine leichte Zunahme der Schadenfälle und den Anstieg der Steuersätze in einigen Ländern.

Der Bereich Rückversicherung berichtete Prämieneinnahmen von 3,732 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11,6%. Der Nettogewinn lag bei 153 Millionen Euro (+ 7,8%).  Das Rückversicherungsgeschäft stellte 15,6% der Gesamtprämieneinnahmen und 17,9% der Gewinne der Gruppe dar. MAPFRE RE ist hinsichtlich der Prämieneinnahmen der 15. größte Rückversicherer weltweit.

Der Bereich Global Risks berichtete Prämieneinnahmen von 1,175 Milliarden Euro (+12% im Vergleich zu 2014) und einen Nettogewinn von 58,3 Millionen Euro (+32,8%).

Einnahmen aus den Bereichen Assistance, Services und Speciality Risks standen bei 1,21 Milliarden Euro in 2015 – ein Anstieg von 6,4% im Vergleich zum Vorjahr.

„Das Wachstum von Einnahmen und Prämien setzt sich weiterhin fort – dies spiegelt das Vertrauen der Kunden in MAPFRE wider. Aber wir müssen weitere Schritte unternehmen, um unsere Effizienz und Profitabilität zu steigern“, sagt Antonio Huertas, Chairman und CEO von MAPFRE.

Das Unternehmen hat kürzlich seinen Strategie-Plan für 2016-2018 beschlossen, der sich auf ein profitables Wachstum fokussiert und Kundenorientierung, digitale Transformation, herausragendes technisches Management, Stärkung der unternehmenseigenen Kultur und HR-Talententwicklung als seine Hauptachsen definiert.

Der Chairman und CEO von MAPFRE hat zudem den Strategie-Plan 2013-2015 rekapituliert, der größtenteils erfüllt wurde. Dabei sollte herausgestellt werden, dass die Gruppe innerhalb dieses Zeitraums ihren Anteilseignern 1,232 Milliarden Euro Dividende ausgezahlt hat. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Rendite von 12,6 % unter Berücksichtigung der erhaltenen Dividende und dem durchschnittlichen Anstieg des Aktienkurses.

Außerdem bestätigte Antonio Huertas, dass sich MAPFRE den Haupt-Strategiezielen der Gruppe für 2016 verpflichtet, dessen Fokus es hauptsächlich ist, eine Schaden-Kosten-Quote unter 96%, eine Kostenquote von 28% und eine andauernde Dividenden-Auszahlung von über 50% der Gewinne zu erreichen.

VERTI

Darüber hinaus schreitet MAPFRE bezüglich der digitalen Strategie mit dem internationalen Launch der Marke VERTI ab 2017 voran. Deutschland und Italien werden die ersten Länder sein, in der die Marke eingeführt wird. Derzeit macht das digitale Geschäft 4% des Gesamtgeschäfts von MAPFRE aus.

Dividende

Der Konzernvorstand hat beschlossen, der Jahreshauptversammlung eine Schlussdividende für das 2015er-Ergebnis in Höhe von 7 Cent pro Aktie vorzuschlagen. Damit würde die Gesamtdividendenausschüttung bezüglich des 2015er-Ergebnisses auf 13 Cent pro Aktie steigen, was einer Dividendenrendite von 4,9 Prozent entspricht. MAPFRE wird damit 56,5% seiner Gewinne als Dividende auszahlen, eine der höchsten Dividendenauszahlungen im Ibex 35.



Mercedes-Banker bauen Notunterkunft für Flüchtlinge aus

Von   12. Februar 2016
Foto: Mercedes Benz Bank

Foto: Mercedes Benz Bank

Berlin – Die Integration von Flüchtlingen ist eine der größten Herausforderungen für Europa – nicht nur für Politik und Wirtschaft, sondern für jeden Einzelnen. Mehr als eine Million Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr in Deutschland angekommen und in Notunterkünften untergebracht worden. Eine davon hat die Berliner Stadtmission im vergangenen Oktober kurzfristig in der Hakenfelder Mertensstraße im Bezirk Spandau eingerichtet. Bislang leben dort 1.000 Flüchtlinge, in Zukunft sollen bis zu 2.000 Platz finden. Beim Ausbau der einstigen BAT-Zigarettenfabrik greifen 110 Mitarbeiter der Mercedes-Benz Bank der Berliner Stadtmission unter die Arme. Die Autobanker verbringen einen Arbeitstag beim sogenannten „European Refugee Help Day“ im Flüchtlingsheim. Sie bauen Betten für die neuen Bewohner auf, bringen Farbe in die Räumlichkeiten und installieren eine Lautsprecheranlage. Bei einem gemeinsamen Mittagessen können sich die Flüchtlinge und Mitarbeiter der Mercedes-Benz Bank kennenlernen und austauschen.

„Das Engagement der Mercedes-Benz Bank Mitarbeiter ist vorbildlich. Nur wenn alle anpacken, können wir die Flüchtlingshilfe stemmen. Die Zusammenarbeit aus Verein und Unternehmen ist ein beispielhafter Beitrag im Bezirk“, sagt Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister Berlin Spandau. Stadtmissionsdirektor Joachim Lenz: „Die Ankömmlinge in den Notunterkünften haben auf ihrem Weg oftmals Schreckliches erlebt. Mit vereinten Kräften von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mercedes-Benz Bank und der Stadtmission können wir die Situation der Flüchtlinge in Spandau entspannen und vieles tun, damit es ihnen an Leib und Seele gut geht.“

Insgesamt 880 Arbeitsstunden stecken die Mitarbeiter der Mercedes-Benz Bank in den Ausbau des Spandauer Flüchtlingszentrums. 80 von ihnen arbeiten beim Mercedes-Benz Bank Service Center in Berlin, weitere 30 reisen extra aus den Ländergesellschaften in Polen, der Slowakei und der Tschechischen Republik an, um an diesem Tag mit anzupacken. Darüber hinaus unterstützen die Autobanker den Ausbau mit einer Spendensumme für Materialien und notwendige Anschaffungen.

„Flüchtlingshilfe entspricht den Unternehmenswerten der Mercedes-Benz Bank ‚Vielfalt‘ und ‚soziale Verantwortung‘. Wir möchten eine Willkommenskultur und ein soziales Miteinander unterstützen. In der Belegschaft gibt es eine große Hilfsbereitschaft, die von Unternehmensseite gefördert wird. Die Mercedes-Benz Bank ist stolz auf ihre Mitarbeiter, die ihre Zeit und ihre Fähigkeiten in die Arbeit für gemeinnützige Organisationen investieren“, sagt Tom Schneider, Geschäftsführer des Mercedes-Benz Bank Service Centers.

Flüchtlingshilfe bei Daimler
Hilfe für Flüchtlinge ist bei Daimler über alle Geschäftsfelder hinweg ein großes Thema. Daimler hat im vergangenen Jahr zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit und Jobcentern ein Brückenpraktikum für Flüchtlinge gestartet, bei dem die Teilnehmer praktische Grundkenntnisse zur Arbeit in der Industrieproduktion erlernen und jeden Tag einen Deutschkurs besuchen. Im ersten Halbjahr 2016 werden mehrere hundert Flüchtlinge und Asylbewerber in verschiedenen Mercedes-Benz Werken an Brückpraktika teilnehmen. Zusätzliche Brückenpraktika sind für das zweite Halbjahr in Planung. Neben der beruflichen Integration und der Bereitstellung von finanziellen Mitteln unterstützt Daimler auch zahlreiche Hilfsaktionen und Aktionstage der Mitarbeiter an den Standorten weltweit.

Soziales Engagement von Daimlers-Finanzsparte
Seit 2006 engagiert sich Daimler Financial Services mit „Day of Carings“ weltweit für gemeinnützige Projekte in unmittelbarer Nachbarschaft der Standorte. Mitarbeiter werden einen Tag lang von der Arbeit frei gestellt, um sich gemeinsam mit Kollegen für ein soziales Projekt einzusetzen. In Berlin haben sie zum Beispiel im Oktober 2015 die „Gärtnerei“, ein Bildungs- und Integrationsprojekt für Flüchtlinge in Berlin-Neukölln, mit Arbeitskraft und finanziellen Mitteln unterstützt. Am historischen Jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee haben sie Vegetations- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Darüber hinaus besteht eine langfristige Kooperation der Mercedes-Benz Bank mit der Helene-Haeusler-Schule für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Berlin-Pankow und mit C/O Berlin, dem Forum für Fotografie im Amerika-Haus, zur Förderung des „Teens“-Jugendbildungsprogramms.