Monats Archive: Januar 2016

Deutsche Haushalte sparen 2015 durch niedrigen Ölpreis viermal soviel wie im Vorjahr

Von   29. Januar 2016

Bonn – Der Rohölpreis hat sich in den vergangenen Monaten gleich mehrfach von einem Rekordtiefstand zum nächsten bewegt und die wirtschaftliche Entwicklung  der ölexportierenden Staaten merklich eingetrübt. Die Experten der Postbank leiten hieraus einen deutlichen Schub für die Kaufkraft bundesdeutscher Haushalte ab. „Des einen Leid ist des anderen Freud“, fasst Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank, die jüngsten Entwicklungen des Ölpreises und die damit verbundenen Effekte auf die deutsche Konjunktur zusammen. „Während der anhaltende Rückgang des Ölpreises seit Mitte 2014 für die Produzenten eine zunehmende Belastung bedeutet, profitieren Märkte und insbesondere Verbraucher hierzulande von dieser Entwicklung“.

Kaufkraft der deutschen Verbraucher legt deutlich zu

So gaben die deutschen Haushalte bereits 2014 – als der Ölpreis gegenüber dem Vorjahr nur um knapp 9 Prozent auf 75 EUR je Barrel gesunken war – gut 2,4 Milliarden Euro weniger für flüssige Brennstoffe (wie zum Beispiel Heizöl) und Kraft- und Schmierstoffe für Kraftfahrzeuge aus. Im Jahr 2015 ist der Rohölpreis dann um weitere rund 35 Prozent auf durchschnittlich 48 EUR je Barrel gesunken. Alleine aufgrund dieses Rückgangs dürften die deutschen Verbraucher im Jahr 2015 rund 10,4 Milliarden Euro eingespart haben, viermal soviel wie im Vorjahr.

„Hätte der Euro gegenüber dem US-Dollar im gleichen Zeitraum nicht zusätzlich noch um rund 10 Prozent abgewertet, wäre die Ersparnis noch deutlicher ausgefallen“, so Bargel. „Unterm Strich bleibt aber eine spürbare Entlastung der Verbraucher in ölimportierenden Ländern, die sich so an der Zapfsäule oder beim Nachfüllen ihrer Heizöltanks über niedrigere Preise freuen können“

Der Ölpreisrückgang leistet damit einen erheblichen Beitrag zum Anstieg der Realeinkommen in Deutschland, ohne den ein Konsumzuwachs von rund zwei Prozent in diesem Jahr kaum möglich wäre.

Drosselung der Fördermengen nicht in Sicht

Wesentlicher Grund für den Preisverfall des Rohöls ist die kontinuierliche Ausweitung der Fördermenge in den vergangenen Jahren. So lag das weltweite Angebot im Jahresdurchschnitt 2015 bei 96,1 Millionen Barrel pro Tag, während sich die Nachfrage im gleichen Zeitraum auf 94,3 Millionen Barrel belief.

Die deutlichsten Anstiege in der Produktion waren dabei in den USA zu verzeichnen, die ihr Ölangebot seit 2008 um rund 84 Prozent auf durchschnittlich 12,8 Millionen Barrel täglich erhöht und damit im Jahr 2014 Russland als weltgrößten Ölproduzenten abgelöst haben. Auslöser dieses Booms waren die hohen Investitionen in neue Bergbaumethoden wie Fracking oder horizontales Bohren und die dadurch ermöglichte Erschließung neuer Ölquellen.

Für eine Stabilisierung des Preisniveaus wäre, bei gegebener Nachfrage, eine entsprechende Drosselung der Ölproduktion in übrigen Ländern erforderlich gewesen. Dieser Maßnahme haben insbesondere aber die OPEC-Staaten, deren Ölproduktion rund 40 Prozent des Welt-Ölangebots ausmacht, auf ihrer Sitzung Ende 2015 eine Absage erteilt.

Moderater Anstieg des Ölpreises auf Jahressicht

Die Experten der Postbank erwarten für 2016 einen weltweiten Anstieg der Ölnachfrage auf rund 95,4 Millionen Barrel pro Tag. „Da wir im Gegenzug mit keinem weiteren Produktionszuwachs in den ölexportierenden Staaten rechnen, dürfte sich der Angebotsüberhang insgesamt reduzieren und in der Folge preisstützend auswirken“, resümiert Bargel. „Wir rechnen mit einem moderaten Anstieg des Ölpreises von aktuell 34 auf 40 US-Dollar bis Jahresende.“



Immowelt-Mietpreis-Check Ostdeutschland: Zuzug lässt Mieten steigen – 20 Prozent in Dresden und Leipzig

Von   29. Januar 2016

Nürnberg – Dynamik auf dem ostdeutschen Wohnungsmarkt: Die prosperierenden regionalen Zentren und gefragten Universitätsstädte in Ostdeutschland verzeichnen für die letzten 5 Jahre deutlich gestiegene Mietpreise. Das ergibt der Mietpreis-Check Ostdeutschland von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Die Studie ermittelt für 23 ostdeutsche Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern sowohl den aktuellen Median der Miete pro Quadratmeter als auch die jeweilige Entwicklung seit 2010. Das Ergebnis: In 17 der 23 untersuchten Städte sind die Mietpreise in den vergangenen 5 Jahren stärker gestiegen als die Inflation im selben Zeitraum (6,9 Prozent).

20 Prozent in Leipzig und Dresden

Besonders dynamisch haben sich die Wohnungsmärkte in Dresden (7,10 Euro, + 20 Prozent) und Leipzig (5,90 Euro, + 20 Prozent) entwickelt. Die beiden sächsischen Boom-Städte mit jeweils mehr als 500.000 Einwohnern verzeichnen eine überdurchschnittlich positive wirtschaftliche Entwicklung und ein kräftiges Plus bei der Bevölkerung. Allein zwischen 2011 und 2014 verbuchte Dresden einen Einwohnerzuwachs von 3,6 Prozent, Leipzig sogar 6,8 Prozent. Was die Menschen in diese Städte zieht, sind neben der kulturellen Strahlkraft und den Universitäten handfeste wirtschaftliche Perspektiven: Arbeits- und Ausbildungsplätze bietet Leipzig etwa im Automobilbau, in der Energie- und Umwelttechnik oder im Logistikbereich. In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden haben sich zahlreiche Unternehmen aus dem Technologiebereich angesiedelt, doch die Branchenvielfalt reicht vom Maschinenbau bis zum Tourismus. Für die Wohnungsmärkte bedeutet das Zusammenspiel von Wirtschaftskraft und Zuwanderung ein Plus an Kaufkraft auf der Nachfrageseite und den Abbau von Leerstand beim Wohnungsangebot: So wird attraktiver Wohnraum knapper und spürbar teurer.

Weimar und Jena: zwei Städte, ein Wohnungsmarkt

Auch in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt (6,90 Euro, + 19 Prozent) und in Weimar (7,00 Euro, + 19 Prozent) müssen Mieter heute tiefer in die Tasche greifen als vor 5 Jahren. Dass es auf dem Wohnungsmarkt in Weimar, der mit 64.000 Einwohnern eher kleinen Kulturstadt, enger und teurer wird, liegt dabei auch an den zahlreichen Wohnungssuchenden aus dem nahegelegenen Jena (8,60 Euro, + 12 Prozent). Das gute Einkommensniveau der Nachbarstadt mit ihren wissensintensiven Wirtschaftszweigen beeinflusst so auch die Mietentwicklung in Weimar.

Sonderfall Berlin: 40 Prozent in 5 Jahren

Am stärksten sind die Mieten jedoch in Berlin (9,10 Euro, + 40 Prozent) gestiegen. Die rasante Verteuerung von Wohnraum hat viel mit der besonderen Dynamik und Rolle Berlins zu tun und hat den Senat im Juni 2015 zur Einführung der Mietpreisbremse veranlasst. Doch auch im Einzugsgebiet der Hauptstadt ist Wohnen seit 2010 teurer geworden. Hier trifft es vor allem den Wohnungsmarkt am wachsenden Bildungs- und Forschungsstandort Potsdam (9,10 Euro). Obwohl in der Stadt mit 7,80 Euro bereits 2010 die höchsten Mieten Ostdeutschlands verlangt wurden, sind die Preise seit 2010 noch einmal um 17 Prozent gestiegen. Auch in der 70.000-Einwohner-Stadt Brandenburg an der Havel kosten Mietwohnungen mit 5,20 Euro heute 13 Prozent mehr als vor 5 Jahren. Mit der Regionalbahn braucht man von hier aus nur eine knappe Stunde zum Berliner Hauptbahnhof.

Rostock: zwischen Plattenbau und Penthouse

Zwei Beispiele mit gemäßigterem Mietanstieg sind die Hansestädte Rostock (6,00 Euro, + 13 Prozent) und Stralsund (6,30 Euro, + 11 Prozent). Beide Städte sind starke Pfeiler der Tourismuswirtschaft an der Ostsee und wichtige regionale Arbeitsmarktzentren. Fast exemplarisch spiegelt das Rostocker Wohnungsangebot die Spannung vieler ostdeutscher Städte zwischen Potential und Altlast: Der Mietzins für eine Plattenbau-Wohnung in Rostock-Lütten Klein liegt bei unter 6 Euro pro Quadratmeter, für eine Penthouse-Mietwohnung in Rostock-Stadtmitte und Rostock-Warnemünde bei bis zu 16 Euro.

Abseits der großen Zentren Stagnation

Abseits der großen Wachstumszentren stagnieren dagegen die Preise seit 2010 häufig auf niedrigem Niveau. Exemplarisch dafür stehen etwa Plauen (4,30 Euro, + 5 Prozent) und Gera (4,80 Euro, + 4 Prozent) oder Neubrandenburg (5,30 Euro, + 0 Prozent). Hier blieb die Entwicklung der Mietpreise seit 2010 hinter der Inflation zurück, der Nachfrage steht vielerorts immer noch ein Überangebot an Wohnraum gegenüber.

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise (Nettokaltmieten bei Neuvermietung) in den 23 Städten waren 268.600 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise geben jeweils den Median der in 2010 und 2015 angebotenen Wohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.



Frauen-Karriere-Index: HypoVereinsbank für Frauenförderung ausgezeichnet

Von   28. Januar 2016

München – Im aktuellen Ranking des „Frauen-Karriere-Index“ (FKI), der unter Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erstellt wird, belegt die HypoVereinsbank den dritten Platz. Mit ihren Fördermaßnahmen für Frauen hat sich die HypoVereinsbank als einer der Vorreiter für nachhaltige Frauenförderung in Deutschland etabliert. „Unterschiedliche Perspektiven unserer weiblichen und männlichen Mitarbeiter und Führungskräfte bieten für uns als Bank einen klaren Mehrwert in einem dynamischen Marktumfeld. Die Auszeichnung bestätigt, dass wir mit unseren vielfältigen Programmen und Initiativen zur Frauenförderung auf dem richtigen Weg sind“, sagt Ulrich Leckner-Grevel, Leiter Personal der HypoVereinsbank. Der Frauen-Karriere-Index begleitet seit 2012 namhafte Unternehmen auf dem Weg zu mehr Frauen in Führungspositionen. Auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten werden die erfolgreichsten Maßnahmen und Initiativen analysiert.

Erfolgreich integrierte Maßnahmen:
Frauenförderung findet bei der HypoVereinsbank systematisch in jedem Geschäftsbereich und jeder Einheit statt. Eine der nachhaltigsten Maßnahmen ist das 2013 ins Leben gerufene „Shared Future Konzept“. Sogenannte „Shared Future Officer“, neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fach- und Führungspositionen, übernehmen zusätzlich zu ihrer originären Tätigkeit die Aufgabe, für eine noch stärkere Ausgewogenheit von Frauen und Männern in Fach- und Führungspositionen zu sorgen. Dabei identifizieren sie Handlungsfelder in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen und entwickeln in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Top Management auf den Bereich abgestimmte Maßnahmen.

Ein weiterer Fokus liegt auf Mentoring. Bei der HypoVereinsbank geben zwei Programme maßgebliche Impulse für Karrierechancen von weiblichen Fach- und Führungskräften. Beim Women’s Mentoring agieren Top Manager und Mitglieder des HVB Vorstands als interne Mentoren. Das zweite Programm, das HVB Frauenbeirats-Mentoring, bietet mit rund dreißig erfahrenen externen Unternehmerinnen und Managerinnen der unterschiedlichsten Branchen eine hervorragende Plattform zum unternehmensübergreifenden Austausch und zur persönlichen Entwicklung. Inzwischen haben rund 70 % der Mentees aus den beiden Mentoring-Programmen einen Karriereschritt vollzogen. „Der 2010 gegründete HVB Frauenbeirat hat sich als wichtiges externes Gremium bewährt, das mit seinen Initiativen nicht nur bei den Karriereperspektiven für Frauen in der HypoVereinsbank mitwirkt“, resümiert Anne Gfrerer, Mit-Initiatorin des HVB-Frauenbeirats und Leiterin Digital & Corporate Reputation der HypoVereinsbank. „Mit dem bundesweiten HVB Gründerinnen-Mentoring steht auch die Förderung von Frauen als Unternehmerinnen mit auf der Agenda unserer Aktivitäten.“

Alle Maßnahmen und Initiativen der HypoVereinsbank im Bereich Frauenförderung werden regelmäßig evaluiert und konsequent weiterentwickelt – neben dem „Shared Future Konzept“ und den Mentoring-Programmen sind dies auch Round Tables mit dem Vorstand, Netzwerke, Women Career Days bis hin zu Angeboten wie flexible Zeit- und Arbeitsmodelle, um Beruf und Familie bestmöglich in Einklang zu bringen.



20. Fundaciòn MAPFRE Award zeichnet soziales Engagement, Prävention sowie die Förderung von Gesundheit und Versicherungskultur aus

Von   27. Januar 2016

Berlin – Die Fundación MAPFRE veranstaltet bereits zum 20. Mal ihren Award, bei dem Menschen und Institutionen ausgezeichnet werden, die einen außergewöhnlichen Beitrag für unsere Gesellschaft in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Humanität geleistet haben und damit an jedem Tag die Welt ein wenig besser machen. Einsendeschluss ist der 1. März 2016. Es werden insgesamt Preisgelder in Höhe von 150.000 Euro vergeben.

Die Awards werden international und in fünf Kategorien vergeben, die jeweils mit 30.000 Euro dotiert sind:

Auszeichnung für das Lebenswerk (José Manuel Martínez): Dieser Award zeichnet eine beispielhafte und bedeutende Laufbahn im Dienst von Mensch und Gesellschaft aus. Die Jury berücksichtigt bei der Vergabe des Awards, wie wohlwollend sich Kandidatinnen oder Kandidaten im Rahmen ihrer Aktivitäten engagieren und wie die Gesellschaft von diesen profitiert.

Auszeichnung für die beste Initiative zur Gesundheitsförderung: Dieser Award geht an Menschen oder Institutionen, die Gesundheit fördern und die Lebensqualität verbessern. Insbesondere Organisationen, die große Fortschritte im Bereich der Bekämpfung von Morbidität und Gesundheitsschäden gemacht haben sowie Initiativen, die innovativ und originell sind, werden hoch geschätzt.

Auszeichnung für die beste soziale Initiative: Dieser Award belohnt Menschen oder Organisationen, die sich für die Verbesserung der Lebensumstände und die Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen eingesetzt haben und dabei geholfen haben, dass diese physische, finanzielle oder soziale Grenzen überwinden.

Auszeichnung für die beste Unfallpräventions- und Verkehrssicherheitsinitiative: Dieser Award ehrt Menschen und Organisationen, die sich maßgeblich für eine wirksame Prävention und Reduzierung von Verkehrs-, Haushalts-, Sport- oder Freizeitunfällen eingesetzt haben. Die Jury berücksichtigt insbesondere Aktivitäten, die dazu beigetragen haben, die schädlichen Folgen von Unfällen zu mildern und in welchem Maß diese auch in andern Ländern umgesetzt werden können.

Auszeichnung Internationale Versicherung (Julio Castelo Matrán): Zum ersten Mal ist diese Auszeichnung, welche die Stiftung innerhalb der letzten 14 Jahre alle zwei Jahre vergeben hat, Teil der Fundación MAPFRE Awards. Die Auszeichnung würdigt relevante Leistungen von Leuten oder Institutionen, die zur Verbesserung der Kenntnisse und soziale Wahrnehmung von Versicherungen durch Innovation, Forschung, Ausbildung und der Verbesserung des Services in der Versicherungsbranche beigetragen haben.
Einsendeschluss für diese Auszeichnungen ist der 1. März 2016. Die Beiträge können in Deutsch, Englisch, Spanisch oder Portugiesisch von den Kandidaten selbst, anderen Personen oder öffentlichen bzw. privaten Organisationen eingereicht werden.

Im letzten Jahr wurden mehr als 450 Beiträge aus Spanien, Portugal und Lateinamerika eingereicht. Preisträger waren der Tenor Plácido Domingo (Lebenswerk), die spanische Stiftung „Colores de Calcuta“ (beste soziale Initiative), „Cardiac Risk in the Young“ (beste Initiative zur Gesundheitsförderung) und „Youth for Road Safety“ (beste Unfallpräventions- und Verkehrssicherheitsinitiative).

Die Teilnahmebedingungen zum Award sind unter folgendem Link erhältlich: http://www.fundacionmapfre.org/fundacion/es_es/conocenos/premios-fundacion/



Daunen- und Skijacken im Auto sind gefährlich

Von   27. Januar 2016
Foto: AXA Winterthur

Foto: AXA Winterthur

Köln – Vielen Verkehrsteilnehmern ist nicht bewusst, dass dicke Winterkleidung bei Autounfällen ein Risiko darstellt. Sie hindert nämlich den Sicherheitsgurt daran, seine volle Wirkung zu entfalten. Im Extremfall können wenige Zentimeter darüber entscheiden, ob man mit dem Schrecken davonkommt oder schwere Verletzungen erleidet.

Dicke Jacken besser ausziehen

Der Gurt liegt aus Komfortgründen nicht straff am Körper, sondern hat  etwas Spiel. Dieser Spielraum zwischen Körper und Gurt wird im Fach­jargon „Gurtlose“ genannt.  Bei einer ruckartigen Bewegung zieht der Gurtstraffer innerhalb von Sekundenbruch­teilen den Gurt um bis zu 15 Zentimeter an, um die Gurtlose zu verringern. Ein Mechanismus, der lebenswichtig sein kann, von einer dicken Jacke aber behindert wird –    unter Umständen mit fatalen Folgen. Bettina Zahnd, Leiterin Unfallforschung & Prävention bei der AXA Winterthur, erklärt: „Nach dem Aufprall komprimiert der Gurt zuerst die voluminösen Textilien, erst dann wird der Körper abgebremst. Dabei gehen wertvolle Millisekunden verloren. Zusätzlich zur Kollisionskraft wirkt nun noch die Kraft auf den Körper, die durch dessen Geschwindigkeit im Vergleich zum Gurt entsteht. Er wird mit einem Ruck aufgefangen und danach in den Sitz zurückgeschleudert.“

Eine unnötige Belastung, die durch richtiges Verhalten vermieden werden kann. Bettina Zahnd: „Daunenjacken oder generell dicke Jacken sind für Autofahrten ungeeignet. Wir empfehlen dünne Materialien wie Softshell oder Fleece. Entscheidend ist, dass der Gurt möglichst straff anliegt und richtig platziert ist. Ein Dreipunktgurt sollte den Körper im Bereich der Beckenknochen, des Brust- und Schlüsselbeins fixieren.“

Die Gurtlose ist das wichtigste, aber nicht das einzige Argument dagegen, in voller Wintermontur Auto zu fahren. Viele Obermaterialien sind sehr glatt und haben den Nachteil, dass der Gurt darauf leicht verrutschen kann. Und nicht zuletzt profitiert ein Fahrer  ohne Jacke von einer größeren Bewegungsfreiheit, was ihm beispielsweise den Seitenblick erleichtert.

Bei Kindern besonders aufpassen

Besondere Umsicht erfordert der Umgang mit Kleinkindern. Eltern packen Babys und kleinere Mitfahrer an kalten Tagen gerne warm ein. Bettina Zahnd rät aber, Schnee­anzug und Jacken für Autofahrten immer auszuziehen oder wenigstens zu öffnen. „Die richtige Position im Kindersitz ist wichtig. Im schlimmsten Fall könnte das Kind sonst unterhalb oder seitlich des Gurts herausrutschen.“

Das raten die AXA Unfallforscher zusätzlich, um sicher durch den Winter zu kommen:

Beim Fahren

Gerade auf vereisten oder schneebedeckten Straßen sollten Autofahrer mit einem „weichen“ Fahrstil unterwegs sein. Dazu gehört, gefühlvoll anzufahren und die Kupplung langsam kommenzulassen, vorsichtig Gas zu geben und darauf zu achten, dass die Räder nicht durchdrehen.

Bei manueller Schaltung

Zum Anfahren gleich den zweiten Gang benutzen, um ein Durchdrehen der Räder zu verhindern. Möglichst früh in einen höheren Gang schalten. Den Wagen bei Schnee lieber untertourig fahren: Denn auch im zweiten oder dritten Gang neigen die Räder bei einer höheren Umdrehungszahl zum Durchdrehen.

Beim Bremsen

Im Winter wie im Sommer gilt bei allen modernen Fahrzeugen mit ABS: Im Notfall immer so schnell und hart wie möglich auf das Bremspedal treten. Das Antiblockiersystem entfaltet nur dann seine volle Wirkung, wenn das Pedal maximal gedrückt und auch gehalten wird. Der Bremsweg auf schneebedeckter oder vereister Straße ist ungleich länger als normal: Deshalb ist es wichtig, einen rund dreimal so großen Sicherheitsabstand zum voranfahrenden Fahrzeug zu halten wie unter normalen Witterungsbedingungen. Besonders bei Kreuzungen ist vorausschauendes Fahren wichtig: Diese Stellen sind wegen der Vielzahl an Bremsvorgängen oftmals besonders glatt.

Beim Anhalten

Das Halten an einer Steigung sollte man möglichst vermeiden, weil das Anfahren bei Glatteis dort besonders schwierig ist.

Beim Überholen

Überholvorgänge sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Falls es doch nötig ist, ist besondere Vorsicht angebracht, denn beim Spurwechsel neigt das Auto besonders leicht zum Ausbrechen – einerseits, weil die Räder die Haftung in der Fahrspur verlieren, andererseits, weil sich zwischen den Fahrspuren häufiger kleine Schneehaufen bilden, die das Fahrzeug ebenfalls den Halt verlieren lassen.

Bei der Routenwahl

Die Route sollten Autofahrer mit Bedacht wählen und wenn möglich schwierige Passagen meiden. Besondere Vorsicht gilt an Orten, die feucht, schattig oder ungeschützt dem kalten Wind ausgesetzt sind. Hier bildet sich im Winter bei entsprechenden Temperaturen besonders leicht Glatteis. Zu diesen besonders gefährdeten Orten zählen etwa Brücken, schattige Waldstücke oder Straßen, die an Gewässern entlang führen.



Überweisungs-Irrläufer

Von   27. Januar 2016
Foto: Postbank/Ralf Urner

Foto: Postbank/Ralf Urner

Bonn – Mit der Umstellung des Überweisungsverfahrens auf die IBAN als internationale Kontonummer wurde bei Überweisungen ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal eingebaut: Die zweistellige Prüfzahl nach dem Länderkürzel „DE“ soll dafür sorgen, dass bei einem Vertipper die IBAN als ungültig erkannt wird. Die Überweisung wird dann nicht ausgeführt. Dennoch sind Fehler beim Überweisen nicht hundertprozentig ausgeschlossen – etwa dann, wenn versehentlich die IBAN eines anderen Empfängers oder ein zu hoher Überweisungsbetrag eingegeben wird. Ob der in der Überweisung aufgeführte Empfängername mit dem Kontoinhaber übereinstimmt, prüft die Bank dabei nicht, denn von Gesetzes wegen ist bei Überweisungen ausschließlich die IBAN ausschlaggebend. Wenn es doch passiert, sollte der Kunde schnell handeln. „Solange der Betrag nicht auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben ist, kann eine Überweisung zurückgerufen werden“, erläutert Stefan Ludwig von der Postbank. Dann wickeln die beteiligten Geldinstitute die Rückbuchung der Überweisung untereinander ab.

Geld zurückholen

Foto: Postbank/Wavebreakmedia ltd

Foto: Postbank/Wavebreakmedia ltd

Auch bei Überweisungen an Kunden anderer Banken erfolgt die Gutschrift meistens schon am nächsten Bankarbeitstag. In diesem Fall hat die Hausbank des Auftraggebers keinen Zugriff mehr auf den Betrag – unabhängig davon, ob es sich um einen zu hohen Geldbetrag oder um einen Irrläufer aufgrund einer fehlerhaften IBAN-Eingabe handelt. Dann gilt es, den Empfänger ausfindig zu machen. Mit der Erteilung eines kostenpflichtigen Serviceauftrags können Kontoinhaber dabei auf die Unterstützung durch ihre Hausbank zählen. Sie schreibt den Empfänger des überwiesenen Betrages an und fordert ihn zur Rücküberweisung des Geldes auf. Der Handlungsspielraum der Bank ist hierbei allerdings begrenzt. Bleibt die Rückzahlung aus, kann nur noch der Auftraggeber der Überweisung seine Forderung geltend machen – über rechtliche Schritte gegenüber dem Zahlungsempfänger. Daher empfiehlt Postbank Experte Ludwig, vor dem Erteilen einer Überweisung die Angaben mit kritischem Blick zu prüfen. „Mit der Eingabe der TAN im Online-Banking zum Beispiel bestätigt der Kontoinhaber, dass alle Angaben korrekt sind. Deshalb sollten Bankkunden Betrag und Empfängerkontoverbindung lieber einmal zu viel als einmal zu wenig prüfen.“




Starkes Geschäftsjahr 2015 bei comdirect – Vorsteuerergebnis auf 90,6 Millionen

Von   27. Januar 2016

Quickborn/Frankfurt am Main. Die comdirect Gruppe hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 90,6 Millionen Euro abgeschlossen und liegt damit 10 Prozent über dem hohen Wert des Vorjahres (82,5 Millionen Euro). „Das im Oktober angehobene Ergebnisziel in Höhe von mehr als 85 Millionen Euro vor Steuern haben wir damit klar erreicht“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. „comdirect hat ein richtig gutes Geschäftsjahr hinter sich. Mit einer Eigenkapitalrendite von fast 17 Prozent zählt comdirect zu den profitabelsten Banken Deutschlands.“ Das Ergebnis nach Steuern beträgt 65,0 Millionen Euro im Vergleich zu 66,2 Millionen Euro im Vorjahr, in dem ein positiver Einmaleffekt, resultierend aus einer steuerlichen Betriebsprüfung in Höhe von 6 Millionen Euro, enthalten war.

Der Dividendenvorschlag liegt wie im Vorjahr bei 40 Cent pro Aktie. Insgesamt sollen 56,5 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 87 Prozent. 8,6 Millionen Euro sollen in die Gewinnrücklagen eingestellt werden, um die Eigenkapitalbasis mit Blick auf weiteres Wachstum zu stärken.

Die Gesamterträge lagen bei 370,6 Millionen Euro. Das ist ein Zuwachs von 4,8 Prozent gegenüber dem Rekordwert aus dem Vorjahr (353,5 Millionen Euro). Grund für die erneute Steigerung der Erträge sind die Tradezahlen der B2C-Kunden, die mit 14,5 Millionen Transaktionen 31 Prozent über dem Vorjahr (11,1 Millionen) lagen. „Unsere Kunden haben im Jahr 2015 mehr gehandelt als jemals zuvor – und das nach dem Rekordjahr 2014“, erklärt Walter. „Zum einen hatten wir mehr Kunden, die mit Wertpapieren gehandelt haben, zum anderen waren die Kunden deutlich handelsaktiver.“ So hat sich die annualisierte Orderaktivität pro Depot von 12,9 im Vorjahr auf 15,9 gesteigert.

Der Provisionsüberschuss wuchs entsprechend kräftig um 18 Prozent auf 228,4 Millionen Euro (Vorjahr: 193,2 Millionen Euro) und markierte damit den höchsten Wert in der Geschichte der Bank. Angesichts des anhaltenden Nullzinsumfelds lag der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge mit 134,5 Millionen Euro 8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (145,5 Millionen Euro) – trotz steigender Einlagen der Kunden. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Verhältnis zu den Erträgen unterproportional um 3 Prozent auf 280,0 Millionen Euro (Vorjahr: 271,0 Millionen Euro). Der Anstieg geht vor allem auf das starke Wachstum der Bank und höhere Abwicklungskosten durch die hohe Anzahl an Trades zurück.

Im Geschäftsfeld B2C (comdirect bank AG) kletterte das betreute Kundenvermögen im Jahr 2015 von 34,75 Milliarden Euro auf 39,94 Milliarden Euro. Grund für den Anstieg sind besonders hohe Nettomittelzuflüsse in Höhe von insgesamt 4,1 Milliarden Euro (Vorjahr 2,0 Milliarden Euro). Die Kundenzahl erhöhte sich seit Jahresbeginn um 92 Tausend und überschritt erstmals die Marke von 2 Millionen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Girokonten um 107 Tausend auf 1,27 Millionen und die Anzahl der Depots um 64 Tausend auf 944 Tausend. „Während die meisten Banken aktuell Depots verlieren, wachsen wir hier: Das freut uns besonders, denn gerade das Anlegen und Sparen mit Wertpapieren ist für unsere Kunden im aktuellen Zinsumfeld von besonderer Bedeutung und für uns ein wichtiger Ertragstreiber“, sagt Walter und ergänzt: „Genau dort werden wir künftig verstärkt ansetzen. Wir werden hier der Vorreiter sein und unsere Kunden mit innovativen und smarten Lösungen dabei unterstützen, das Thema Geldanlage selbst in die Hand zu nehmen.“ Als aktuelles Beispiel nennt er den AnlageAssistenten, mit dem Kunden in wenigen Schritten einen individuellen und verständlichen Anlagevorschlag mit Fokus auf kostengünstige ETFs erhalten. Außerdem können Kunden neben dem Konto nun auch ein Depot innerhalb weniger Minuten jederzeit von jedem Ort aus eröffnen. Der ganze Prozess funktioniert komplett digital – per VideoIdent, auch mit dem Smartphone. „Wir sind heute schon mehr als eine Direktbank: Wir denken Bank neu und werden zum smarten Finanzbegleiter, der seinen Kunden in Finanzfragen das Leben ein Stück weit leichter macht“, so Walter.

Im Geschäftsfeld B2B (ebase GmbH) erhöhte sich die Zahl der betreuten Kunden auf 988 Tausend (Jahresende 2014: 983 Tausend). Das vitale Neukundengeschäft hat die saisonal bedingten Kündigungen von Depots für vermögenswirksame Leistungen gut kompensiert. Das betreute Kundenvermögen legte zu, auf 25,56 Milliarden Euro (Jahresende 2014: 24,19 Milliarden Euro).

Die Gesamtkundenzahl der comdirect Gruppe stieg im Jahr 2015 auf den Höchststand von 2,99 Millionen, das betreute Kundenvermögen auf 65,5 Milliarden Euro – ebenfalls Höchststand (Jahresende: 58,94 Milliarden Euro).

Der vollständige Geschäftsbericht wird am 23. März 2016 veröffentlicht. Die hier angegebenen Zahlen sind noch nicht testiert.

Zahlen kompakt*
Tsd. Euro Q4/14 Q1/15 Q2/15 Q3/15 Q4/15
Zinsüberschuss
nach Risikovorsorge 36.358 35.179 33.771 32.869 32.690
Provisionsüberschuss 50.651 60.519 55.596 58.659 53.591
Sonstiges Ergebnis 5.076 2.370 2.818 1.104 1.422
Verwaltungs-
aufwendungen 76.137 73.408 65.515 66.086 74.971
Ergebnis vor Steuern 15.948 24.660 26.670 26.546 12.732
Ergebnis nach Steuern 17.220 18.016 19.569 19.135 8.322
Tsd. Euro 2014 2015 2015 vs. 2014
Zinsüberschuss
nach Risikovorsorge 145.524 134.509 -7,6 %
Provisionsüberschuss 193.150 228.365 18,2 %
Sonstiges Ergebnis 14.799 7.714 -47,9 %
Verwaltungs-
aufwendungen 270.995 279.980 3,3 %
Ergebnis vor Steuern 82.478 90.608 9,9 %
Ergebnis nach Steuern 66.193 65.042 -1,7 %

*Angaben für Vorperioden wurden aufgrund von Restatements angepasst.



Kein Vertrauen in Crowdlending

Von   26. Januar 2016

Stuttgart – Kredite von Privatpersonen, die übers Internet vermittelt werden, halten ein Großteil der Deutschen für nicht vertrauenswürdig. 90 Prozent würden diese Art von Kredit nicht in Anspruch nehmen. Für fast genauso viele Deutsche kommt es nicht infrage, in einem Onlineportal als privater Kreditgeber zu fungieren. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der CreditPlus Bank unter 1.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren.

Von privat an privat – so sieht die Geschäftsidee von Online-Kreditplattformen aus. Statt eines Geldinstituts kommt die finanzielle Leihgabe von ganz normalen Bürgern, die ihre Ersparnisse nicht bei einer Bank anlegen möchten. Das Prinzip ist einfach: Bei diesem „Crowdlending“ oder auch „Peer-to-Peer-Darlehen“ genannten Verfahren stellt der Kreditsuchende seine Anfrage in einem entsprechenden Forum. Die Geldgeber können selbst entscheiden, für welches Projekt sie ihr Geld verleihen. Zum Großteil handelt es sich dabei um sogenannte Mikrokredite im drei- und vierstelligen Euro-Bereich.

Hohe Skepsis in der Bevölkerung
Kreditgeber verleihen ihr Geld in diesem Fall an völlig fremde Menschen – mit einer vergleichsweise hohen Rendite, jedoch ohne Sicherheit, dass sie ihr Geld zurückbekommen. Dieses Risiko wollen viele nicht tragen. Für neun von zehn Deutschen kommt diese Art der Kreditvergabe nicht in Frage – weder als Geber noch als Nehmer. 20 Prozent der Deutschen vertrauen den entsprechenden Portalen schlichtweg nicht. Im Vergleich zum Vorjahr meint unverändert jeder zehnte Deutsche, dass Kreditangelegenheiten zu den Aufgaben einer Bank gehören. Und dennoch: Waren vergangenes Jahr noch sieben Prozent der Bevölkerung bereit, sich über eine Privatperson Geld zu leihen, so können es sich jetzt bereits neun Prozent vorstellen.
Zwei Prozent der Befragten gaben an, private Kapitalportale regelmäßig zu nutzen. Ebenso viele haben die finanzielle Unterstützung bereits durch ein Peer-to-Peer-Darlehen in Anspruch genommen, möchten in Zukunft jedoch davon Abstand nehmen.



Neu bei AXA: Starter-BU zum Einsteigerpreis

Von   26. Januar 2016
Foto: AXA

Foto: AXA

Köln – Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt, gerade auch für Berufseinsteiger. Doch fehlt vielen in den ersten Berufsjahren für diesen Schutz häufig das nötige Kleingeld. Mit der neuen Starter-BU von AXA profitieren Azubis, Studenten und Berufsstarter direkt von einem vollen BU-Schutz und besonders umfangreichen Anpassungsoptionen im weiteren Vertragsverlauf – und das zu einem sehr günstigen Anfangsbeitrag. Bei Bedarf lässt sich der BU-Schutz mit einer ausbaufähigen Altersvorsorge über die Relax Rente kombinieren. Die Starter-BU wächst so analog der jeweiligen Lebenssituation mit und passt sich flexibel an.

In den ersten Berufsjahren besteht im Falle einer Berufsunfähigkeit kaum gesetzlicher Schutz. Und auch später reichen die gesetzlichen Ansprüche im Ernstfall zur Absicherung des Lebensstandards in der Regel nicht aus. Um auch bei einem anfänglich geringen Einkommen diese wichtige Risikoabsicherung zu ermöglichen, ist die neue Starter-BU von AXA im Vergleich zur klassischen Berufsunfähigkeits-versicherung in den ersten Jahren besonders günstig und flexibel: Bereits mit zehn bis 15 Euro Beitrag pro Monat erhält der Berufseinsteiger einen umfänglichen Berufsunfähigkeitsschutz.

Der junge Kunde kann entscheiden, ob er diesen reduzierten Beitrag in ein oder zwei Stufen auf den bei Vertragsabschluss vereinbarten Zielbeitrag erhöht. Planmäßig ist dieser Zielbeitrag nach fünf Jahren erreicht. Wenn Studium oder Ausbildung bis dahin noch nicht beendet sind, kann die Phase mit abgesenktem Beitrag auch verlängert werden. Umgekehrt besteht die Möglichkeit, die erste Phase vorzeitig zu beenden, wenn der finanzielle Spielraum nach dem Berufseinstieg größer wird. Je früher die zweite Phase eintritt, desto niedriger fällt der Zielbeitrag aus, der für die restliche Vertragslaufzeit gilt.

Zwei Varianten: Selbstständige Berufsunfähigkeitsvorsorge oder Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

Die Starter-BU gibt es in zwei Varianten: In der Version einer selbstständigen BU ohne Altersvorsorge bleibt der Schutz über die gesamte Laufzeit gleich – bis maximal 1.000 Euro Berufsunfähigkeitsrente. Im Rahmen der üblichen Erhöhungsoptionen, zum Beispiel bei Abschluss von Studium beziehungsweise Ausbildung, Heirat oder Geburt eines Kindes, kann der Kunde die Rente jedoch an veränderte Berufs- und Lebensumstände über die 1.000 Euro hinaus anpassen – ohne erneute Gesundheitsprüfung.

In der zweiten Variante wird die Risikoabsicherung mit einer Altersvorsorge über die Relax Rente von AXA kombiniert. Hierbei kann der Kunde eine für die ersten Jahre erhöhte Berufsunfähigkeitsrente vereinbaren – bis maximal 1.500 Euro. „Wir geben unseren jungen Kunden einen Vertrauensvorschuss. Denn sie können die erhöhte BU-Rente auch unabhängig vom Einkommen abschließen. Wir verschieben dabei die sogenannte Angemessenheitsprüfung um fünf Jahre in die zweite Phase“, erläutert Edgar Heck, Abteilungsleiter für Risikoprodukte bei AXA. Benötigt der Kunde auf Basis seines Einkommens weiterhin den vereinbarten erhöhten Schutz, kann er ihn ohne erneute Gesundheitsprüfung ergänzen. Benötigt er die erhöhte Absicherung aufgrund eines geringeren Einkommens nicht, sinkt die BU-Rente nach fünf Jahren wieder auf 1.000 Euro. Ein weiterer Vorteil: Wird der Kunde berufsunfähig, übernimmt AXA die Beiträge für die Altersvorsorge Relax Rente in dieser Zeit. Die Gesellschaft zahlt dabei sofort den höheren Beitrag, den der Kunde selbst erst in der zweiten Phase zahlen würde, zuzüglich eventuell eingeschlossener Dynamiken. Die wichtige Altersvorsorge bleibt so erhalten.

Erschwinglich und doch flexibel

„Wir bieten Berufseinsteigern mit unserem neuen Produkt eine BU-Absicherung zu Konditionen, die zu den günstigsten am Markt gehören“, so Heck. „Der Einsteiger hat fünf Jahre Zeit, sich im Beruf zu entwickeln und finanziell zu etablieren, bis er den regulären Monatsbeitrag zahlt. Wichtig war uns auch, dass die Absicherung so beweglich ist, dass sie analog der jeweiligen Lebenssituation mitwächst und sich anpasst – gerade weil Berufseinsteiger fairerweise noch nicht genau absehen können, wo sie in fünf oder zehn Jahren beruflich und finanziell stehen werden.“ Die Kombination mit der Relax Rente sorgt darüber hinaus für einen wichtigen Grundstein in der Altersvorsorge, der auch im BU Fall erhalten bleibt.

Neue Starter-BU im Überblick

  • Sehr günstiger Einstieg für Azubis, Studenten und Berufsstarter (zwischen 16 und 30 Jahren)
  • Umfänglicher Berufsunfähigkeitsschutz von Anfang an
  • Anhebung auf den Zielbeitrag (nach 5 Jahren) in ein oder zwei Stufen (nach drei und fünf Jahren)
  • Der abgesenkte Anfangsbeitrag kann je nach Lebenssituation vorzeitig beendet oder bis auf 7 Jahre verlängert werden
  • Hohe Flexibilität über Anpassungsoptionen nach Vertragsabschluss
  • Bei einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung übernimmt AXA im BU-Fall die Beitragszahlung für die Altersversorgung über die Relax Rente zzgl. einer ggf. eingeschlossenen Dynamisierung von bis zu 10 Prozent
  • Als  selbstständige BU oder als Zusatzversicherung abschließbar: Als selbstständiger Vertrag bis zu 1.000 Euro BU-Rente versicherbar. In Verbindung mit der Relax Rente bis zu einer Berufsunfähigkeitsrente von 1.500 Euro



Ihr Auftritt, bitte – Kork-Design

Von   26. Januar 2016
Foto: HARO/BHW Bausparkasse

Foto: HARO/BHW Bausparkasse

Bonn – Elastisch, gut isolierend und wasserundurchlässig: Kork ist ein Multitalent mit vielen Einsatzmöglichkeiten! Als Bodenbelag dämpft es den Schrittschall und isoliert nach unten – ein Vorteil für Eltern kleiner Kinder und lärmempfindliche Nachbarn. Um bis zu 21 Dezibel verringert eine sechs Millimeter dicke Klebekorkschicht den Trittschall – ungefähr genauso viel wie ein dünner Teppich. „Korkböden helfen, Energiekosten einzusparen und sind vollständig recycelbar“, betont Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. „Das Material ist für Asthmatiker und Allergiker gut geeignet, denn es nimmt weder Staub noch Milben auf.“ Ein unübersehbares Plus: den nachwachsenden Rohstoff, für dessen Ernte kein einziger Baum gefällt werden muss, gibt es mittels digitaler Drucktechniken in spektakulärer Optik. Wer es klassisch mag, kann sich für ein täuschend echtes Imitat edlen Eichenparketts entscheiden. Alternativ gibt es auch Korkböden in moderner Stein- oder Beton-Optik. Mit 40 bis 80 Euro pro Quadratmeter rechnet sich die Investition, denn Kork ist extrem strapazierfähig und kann neuerdings sogar abgeschliffen werden. Kein Wunder, dass das Kork-Design an Beliebtheit gewinnt!